Brannt eines 3 Familienhauses – Großübung der Feuerwehr Bad Vilbel

(aw) Dunkler Rauch zieht durch die Strasse und ein beissender Geruch sticht in der Nase. Dumpfe Hilfe-Schreie sind zu hören. Schnell ist klar, hier brennt etwas und eine Person ist in größter Gefahr !
Doch glücklicherweise ist es nur eine Übung der Feuerwehr – wenn auch eine richtig realistische. In kurzer Zeit sind die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Diese wussten zwar, dass es eine Übung gibt, aber die genauen Umstände kannten nur die Organisatoren. Das Szenario, dass sich die Übungsleiter ausdachten, war folgendes: Im Heizungskeller des 2-stöckigen Gebäudes gab es bei Wartungsarbeiten eine Explosion bzw. Verpuffung. Die Mitarbeiter der Wartungsfirma sind schwer verletzt. Im 1. und 2. Geschoss befinden sich der Vater und ein Kind. Diese können aufgrund des verrauchten Treppenraums nicht mehr aus dem Haus flüchten. Der komplette Kellerbereich ist mittels Rauchpulver und Nebelmaschine derart verqualmt, dass die Sicht maximal 10 cm beträgt. Über die Drehleiter wurde der Vater aus dem 2.OG gerettet und ein Trupp unter Atemschutz erkundete die restlichen Räume. Über die Rückseite drang ein weitere Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und den Keller ein und rettet einen überlebenden Arbeiter – dargestellt durch einen Feuerwehrangehörigen mit Atemschutz.

Insgesamt dauerte die Übung rund 1,5 Stunden. Für die Feuerwehrleute ist es immens wichtig solche Übungen unter realistischen Bedingungen abhalten zu können. Nur mittels für Übung zur Verfügung gestellten Abrisshäuser können die Feuerwehrkräfte mit immer wieder neuen, unvorhersehbaren Szenarien überrascht werden.

Über Alex Wachsmann

Freiberuflicher Kameramann, Fotograf und Journalist Administrator von AlexW-TV
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